Die Pfarrei zählt heute etwa 9000
Mitglieder. Sie umfasst das Gebiet Oberföhring-Ost und Johanneskirchen (Bereich westlich
der S-Bahn, "Siedlung" und neue Gartenstadt). Da der Zuzug vieler junger
Familien in dieses Gebiet eine neue Seelsorgestelle erforderte, wurde sie 1968 von der
Mutterpfarrei St. Lorenz abgetrennt. Die erste Baumaßnahme war der Kindergarten St.
Thomas, auf den unzählige Eltern und Kinder sehnsüchtig warteten. 1971 konnte er
eingeweiht werden.
Kardinal Julius Döpfner
konsekrierte am 2.12.1973 die dem Apostel Thomas geweihte Pfarrkirche. Gleichzeitig erhob
er die Kuratie zur Pfarrei.
Das Pfarrzentrum wurde von dem Architekten C.F. Raue als
Mehrzweckbau geplant. Es umfaßt die Kirche, die Thomaskapelle, das Pfarramt,
diverse Versamm-lungsräume, sowie die Wohnungen des Pfarrers und des
Mesners.
Der Kirchenraum beeindruckt durch seine schlichte, klare
Architektur: Die Gemeinde ist konsequent auf die Mitte hin, auf den Altar, ausgerichtet.
Die künstlerische Gestaltung der Kirche lag in den Händen des Bildhauers Max Faller,
München, und des Malers Karl Köhler, Gauting. |

Dorfkirche St. Johann Baptist
Hagebuttenplatz / Ecke Gleißenbachstrasse
in 81929
München-Johanneskirchen.
Zur Pfarrei gehört die alte
Dorfkirche St. Johann Baptist in Johanneskirchen, deren Anfänge auf das
frühe 9. Jahrhundert zurückgehen. Der ursprünglich romanische Bau erhielt von Ignaz
Günther seine Rokokoausstattung samt Hochaltar. Die Kirche gilt als kunstgeschichtliches
Kleinod und ist eine beliebte Hochzeitskirche. |
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Die formschönen liturgischen Geräte
stammen aus der Werkstätte des Silberschmiedes Erhart Hößle, Zell, die
farbenprächtigen Paramente schuf Paula Preisinger, München. Die Orgel erbaute Rudolf von
Beckerath, Hamburg.
Von Anfang an entfaltete sich ein reges gemeindliches Leben;
viele Gruppierungen bildeten sich und suchten Heimstatt im Gemeindezentrum. Der
Pfarrgemeinderat mit seinen Ausschüssen war und ist Motor für die Entwicklung unserer
Gemeinde.
Bald ergaben sich auch freundschaftliche Kontakte zur
evangelischen Vaterunserkirche, die 1975 zur Gründung des ökumenischen Altenclubs und
der ökumenischen Bücherei führten. Mehrere gemeinsame Gottesdienste jedes Jahr sind
fester Bestandteil auf dem Weg zur Einheit.
1984 entstand für ca. 5000 Bewohner im Osten die
"Gartenstadt". Für die zahlreichen Kinder in dieser Siedlung baute die
Kirchenstiftung St. Thomas 1985 den Kindergarten St. Johannes. |
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Historische Tafel |
Kruzifix am Eingangstor |
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Um die Seelsorge kümmern sich - neben vielen Ehrenamtlichen
- der Pfarrer, ein Pastoralreferent, ein Gemeindereferent sowie ein Kirchenmusiker als
Hauptamtliche.
Ihr
Wilfried Sußbauer
(Erster Pfarrer von St.Thomas) |
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